BRI – Log 05 – RAdm Maximilian Viso - GC - 12356.2188

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Mo 5. Sep 2011, 20:53

BRI – Log 05 – Rear Admiral Maximilian Viso - GC - 12356.2188

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°*-.,_,.-*° USS Britannia – Quartier °*-.,_,.-*°

Ich saß da in meinem Quartier und fragte mich ehrlich was ich falsch gemacht hatte. Hatte ich überhaupt etwas falsch gemacht oder war diese Wendung, diese Strandung, wie man sie bisher nennen konnte, eine Folge die Unausweichlich gewesen war. Irgendjemand musste das Sprungtor sabotiert haben und wir saßen hier nun fest. Im Falle der Voyager war das Stranden im Delta Quadranten wenigstens von außen her ausgegangen. In unserem Fall war es auf der einen Seite die Neugier gewesen, die uns wieder hier her sendete und wegen der wir überhaupt hierher geflogen waren. Auf der anderen Seite war dort aber auch die Angst, welche gewisse Leute dazu drängte, dass sie Dinge taten, welche noch viel schlimmere Folgen hatten, als schon durch ein Sprungtor selbst erzeugt werden konnten. Man hatte uns hier stranden lassen, weil irgendjemand meinte, einer anderen Meinung sein zu müssen. Hätte sich diese Person nicht irgendeinen einsamen Planeten oder so suchen können um dort am Besten sich in einer Höhle zu verstecken, wo niemand ihn finden konnte? OK am Besten die ganzen Leute die so einen Blödsinn verzapften?
Ärgerlich warf ich ein PADD, welches ich gerade noch angeschaut hatte wieder auf meinen Couchtisch und war dabei einen ganzen Stapel um, der nun sich auf Tisch und Boden verteilte. Aber ich hatte andere Sorgen.
Ich lehnte mich zurück in mein Sofa und ließ mich seitlich fallen, so dass ich auf dem Möbelstück liegen konnte. Ich brauchte irgendeinen Ausgleich und das möglichst dringend. Diese ganze Hauptdeflektor Sache, wegen des Slipstreamantriebs und dazu noch die erhöhte Alarmbereitschaft machen nagten an mir. Ich war den aktiven Dienst leider weniger gewohnt, als es mir persönlich lieb war. Gleichzeitig hatte ich eigentlich gehofft, dass diese erfolgreich verlaufen würde. Es gab zwar diese Minimale Chance, dass Probleme auftreten konnten, aber wie man wieder erkennen konnte war der Mensch sein eigener größter Feind. Vermutlich war es jedem egal ob wir ein Sprungtor aufbauen und nutzen, nur den Menschen oder auch einzelnen anderen Föderationsspezies war es nicht egal und sie mussten natürlich eine Antipartie bilden um uns bei einer netten Kolonie der Talaxianer stranden zu lassen.
„Computer, Musik, Favoritenliste Nummer 1.“, brummte ich und hielt mir eine Hand vor die Augen um etwas zu entspannen. Sofort erklang populäre Musik einer vergangenen Zeit, die ich für mich wiederentdeckt hatte. Dabei folgte jene Musik nicht einer gewissen Stilart, sondern war einfach aus einer Zeitepoche entnommen.
„Nächstes Mal sollten wir die Autobahnmaut lieber zahlen.“, brummte ich leise und musste daraufhin lachen. Ich musste an einen Traum denken, den ich kurz vor dem Sprungtordurchflug hatte. Merkwürdiger Traum. Irgendwie hatte irgendjemand gemeint und in diesem Fragen zu müssen, ob die Leermasse der Britannia auch wirklich mindestens so hoch ist wie die zulässige Gesamtmasse des Containers, den wir hinterher schleppten, alternativ würde nämlich jemand anders als Navigator eingesetzt werden müssen, da unser aktueller Steuermann nicht die nötige Lizenz habe. Interessant wurde es aber erst wirklich, als der Kontrolleur wirklich fragte, ob wir die Energiezufuhr zum Container auch richtig eingestellt hätten, damit dessen Lichter auch richtig leuchten und nicht am Ende das Blinklicht in die falsche Richtung blinkt. Irgendwie war das schon ein merkwürdiger Traum, als wäre man frisch aus einer Flugschule.

Seufzend sprang ich auf und sammelte die PADDs wieder auf, die ich zuvor auf den Boden geschmissen hatte und stellte mich daraufhin vor einen Spiegel um mich zu richten. Ich sollte eine kleine Besichtigung im Maschinenraum tätigen und vielleicht auch den Hauptdeflektor besuchen um herauszufinden, ob wir möglichst bald auch mit Quantenslipstream zurück zur Erde fliegen konnten, zumindest falls unser Tor nicht funktionieren würde oder sonst ein Problem auftreten würde.
Leicht übermüdet verließ ich also mein Quartier und machte mich auf den Weg zum Turbolift, um mit diesen zu meinem Ziel zu fahren.

°*-.,_,.-*° USS Britannia – Maschinenraum °*-.,_,.-*°

„Wie ist der Status des Warpkerns?“, fragte ich einen Techniker, der direkt vor diesem Stand und dieser gab sofort einen Bericht ab.
„Alles im grünen Bereich. Die Reaktion ist nach dem Manöver im Wurmloch wieder stabil und wir haben keine erhöhten Werte, wie sie in jener Situation der Fall waren.“, erklärte der Techniker.
„Sehr gut.“, freute ich mich und ging weiter durch den Maschinenraum um mich umzusehen. Ich hatte nicht vor zu viel herumzuschnüffeln. Wirklich interessant waren für mich auch nur der Status des Warpkerns, des Hauptdeflektors, der Sensoren und der Schilde.
„Admiral?“, hörte ich plötzlich jemanden sprechen und drehte mich um.
„Wie kann ich helfen?“, fragte ich sofort.
„Wir könnten Ihre Hilfe am Hauptdeflektor benötigen. Es geht um die schrittweise Reaktivierung.“, erklärte die Technikerin und ich folgte ihr sofort nach einem Nicken zum Turbolift.
„Die Wartung des Hauptdeflektors geht zügig von statten.“, stellte ich dabei im Turbolift fest und die Frau lächelte.
„Ja. Wir hatten das Glück, dass es durch die immense Belastung des Deflektors nicht zu großen materiellen Schäden kam. Wenn der Energieausstoß noch stärker gewesen wäre, hätte es gut sein können, dass wir den ganzen Deflektor geröstet hätten.“, erklärte sie mit etwas Sarkasmus in der Stimme.
„Das hat vermutlich aber auch mit der Energiekapazität zutun, die der Warpkern aufbringen konnte. Die Energie die benötigt wird um das Wurmloch wirklich wieder zu stabilisieren ist um einiges gigantischer. Es sollte deshalb auch kein Wunder sein, weshalb wir auf Sterne als Energiequellen zurückgreifen und wieso die Sprungtore über sehr viele kleine aber Leistungsfähige Emitter verfügen.“, erklärte ich. „Der wissenschaftliche Gedanke ist im Fall von Wurmloch und Quantenslipstream gar nicht so unterschiedlich. Wobei im Fall einer Quantenslipstreamreise durch den Subraum ein Kanal erschaffen wird durch den man reist. Ähnlich wie wir eine Warpblase eben im Normalraum erschaffen. Beim Wurmloch wird auch ein Subraumkanal erschaffen, nur muss dieser bestehen bleiben und dabei muss der Kanal riesige Entfernungen überbrücken und möglichst zwei Positionen möglichst nah aneinanderbringen.“
„Ja ich hab davon gehört, aber mir leuchten diese Theorien dahinter noch immer nur bedingt ein. Im Groben habe ich das Prinzip verstanden, aber die genauen Details bleiben ein Buch mit sieben Siegel für mich.“, erklärte die junge Frau und ich lächelte.
„Verständlich. Ich versuche es zeitweise auch gar nicht zu verstehen sondern versuche es nur zu erahnen, denn es gibt immer wieder neue Erkenntnisse, die man theoretisch in dieses Thema berücksichtigen sollte und wenn ich ehrlich bin, versuche ich so oder so nur den technischen Gedanken dahinter zu verstehen und der heißt für mich. Nehme einen leistungsfähigen Emitter und schaffe ein Feld im Subraum, in welches du ein Schiff schicken kannst das sich darin bewegen kann.“, die Technikerin lachte. Wir waren inzwischen direkt vor der Hauptdeflektorkontrolle und durchschritten die Tür dieser sogleich.
Sofort drehten sich einige Leute um und schienen zu verstehen.
„Ah Admiral. Da sind sie ja auch schon. Wir dachten uns, dass sie bei der Aktivierung persönlich anwesend sein möchten und dass…“, und genau in diesem Moment wurde der leitende Offizier dieses Wartungsteams unterbrochen. Jemand schrie erschrocken auf.
„Oh Gott. Ein Warpkernbruch steht bevor.“, schrie er auf und sofort schreckten alle auf und ohne lange zu zögern sprang ich auf die Konsole des Mannes zu.
„Was ist los?“, wollte ich wissen und gleichzeitig versuchte ich herauszufinden woher er das wissen wollte. Aber ich sah auf der Konsole nichts.
„Oh nein. Wir können nichts mehr dagegen machen. Wir müssen das Schiff evakuieren.“, rief der Mann und er wollte schon wegrennen.
„Warten Sie.“, rief ich und packte ihn am Arm. Der Mann zuckte zusammen und sah mich dann mit großen Augen verängstigst an.
„Wir müssen hier weg! Das Schiff explodiert.“, schrie er verängstigt.
„Admiral. Der Computer gibt keine Werte zurück, die nur annähernd auf so etwas hindeuten.“, stellte die Frau fest, die mich auf dem Weg begleitet hatte.
„Da hören Sie es. Wir müssen weg.“, rief er und versuchte sich loszureißen. Ich packte derweil den Mann auch am anderen Arm und drückte ihn an eine Wand.
„Reißen Sie sich zusammen. Hier besteht aktuell gar keine Gefahr. Was ist los mit Ihnen?“, der Mann bibberte vor Angst und schien sich nicht mehr fangen zu können. Ich lockerte meinen Griff und sofort sackte der Mann zu Boden und bibberte als hätte er Todesangst.
„Viso an Krankenstation. Wir haben hier ein Crewmitglied mit plötzlichem Anfall von Paranoia.“, meldete ich den Vorfall.

NonRPG: Ball zu einem Medi kullern lässt.
Vice Admiral Maximilian Viso
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Vorsitzender des Oberkommandos (VdO)
Früherer stellvertreternder Spielleiter (sSL) der Sternenbasis G-001 "New Hope"
Früherer Leiter des Sternenflotten Informations Centers (LdSIC)
Früherer Kommandierender Offizier der USS Britannia (CO)

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