NH - Crewman Recruit J.O. Kelley - Technik - Log 6 - 21069.2370

Begleitschiff: USS Prophecy NCC - 202012 - Intrepid - Refit Class
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Jason Kelley
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Fr 22. Nov 2019, 23:48

NH - Crewman Recruit J.O. Kelley - Technik - Log 6 - 21069.2370
Personen: A. Her'De'R, J. Ertl, Mitglieder der Reperatur-Crew „Turbolift“, M. Shanks
Wörter: 1212

=Maschinenebene – Deck 605 – Kybernetiklabor, Tag 1 15:00=

Auch wenn es nicht direkt dafür ausgelegt war, hatte das Kybernetiklabor auf Deck 605 alle Annehmlichkeiten, die wir für die Analyse des Chips brauchten. Nach und nach konnten wir den Chipsatz analysieren und die Informationen, die wir daraus errungen hatten, waren mehr als nur beunruhigend...nicht nur das der Chip scheinbar nicht aus dem normalen Material gemacht war, den wir von den isolinearen Chips kannten, nein sogar die Wartungsprotokolle schienen fehlerhaft zu sein. Nachdenklich sah ich zum Lieutenant: „Ich werde mir gleich nochmal meine Atemmaske schnappen und in den Lift zurückkehren... Vielleicht haben wir Glück und der angrenzende Knotenpunkt hat die Daten automatisch gespeichert...

Ich seufzte leise und resignierend: „Selbst wenn nicht...ich checke nochmal die Energieleitungen der angrenzenden Sektionen, falls es dort auch noch fehlerhafte Chips geben sollte...ich will nicht nochmal in einen glühenden Turbolift klettern...Saunabesuche kann ich auch im Holodeck machen.“ ich schmunzelte leicht, verabschiedete mich vom Lieutenant und griff nach meiner Ausrüstung um zurück zu kehren.


=2. OPS – Deck 285 - Jefferiesröhre Sektion 48, Tag 1 – 15:15=

Als ich wieder am Ort des Geschehens ankam, waren die Reparatur-Teams bereits wieder fleißig am Arbeiten...doch etwas beunruhigte mich...nicht nur das die Reparaturen länger dauern würden als geplant, nein sie hatten sogar ungebetenen Besuch: Commander Anderson, der technische Audit-Offizier war wohl bei den Technikern gewesen und hatte sie über den Vorfall ausgefragt.
„Auch an Ihnen war er interessiert...“ meinte Petty Officer Shanks und schüttelte den Kopf „er war wohl nicht wirklich begeistert darüber, das ein Crewman drinnen die Eindämmung übernommen hat.. ist dann aber schnell wieder verschwunden...Sie beneide ich nicht, das war bestimmt nicht das letzte Mal, das er sich für Sie interessiert hat...“ Ich seufzte...echt jetzt? Jetzt hatte mich dieser komische Auditor auch noch auf dem Kieker? Und was hieß hier unverantwortlich? Ich hatte das Problem doch mit dem Lieutenant in den Griff gekriegt oder etwa nicht?

Leise schnaubend ging ich zu der Luke, die immer noch offen stand und wollte hinein klettern: „Und wo wollen Sie jetzt wieder hin Crewman?“ Ich sah zu Shanks und lächelte einfach nur freundlich: „Bei allem nötigen Respekt Sir, aber ich will nicht das hier noch ein Feuer ausbricht und Sie haben hier schon genug zu tun. Der Lieutenant hat es mir aber auch erlaubt, wenn sie wollen, können sie ihn ja auch kontaktieren.“ Shanks schüttelte den Kopf: „Gehen sie nur...und danke.“ Ich nickte und verschwand wieder in den Jefferies-Röhren, mich krabbelnd auf dem Weg zum Knotenpunkt machend.

Als ich endlich an dem Knotenpunkt ankam, griff ich in meinen Koffer und nach dem Scanner, den ich direkt ausfuhr. Zwar war das altmodische Technik, doch reichte es vollkommen für das aus, was ich vorhatte. Nach und nach scannte ich die Leitungen, die von den reparierten Chips ausgingen, doch keine schien eine wirkliche Fluktuation zu zeigen bis...moment da war was, auch wenn es nicht genau das war, was ich dachte. Da war eine seltsame Energiespur, die zu Sektion 50 führte...langsam kletterte ich hin und blinzelte irritiert...wieso waberte die Leitung hier so? Als ich das Verdeck öffnete, seufzte ich leise...zwar war hier nichts beschädigt, aber hier war noch eine Rückkopplung, die ich entfernen musste. Langsam griff ich nach meinen Schutzhandschuhen, checkte ob meine Schutzmaske bereitstand, suchte das nötige Werkzeug zusammen und begann die fehlerhafte Energiekopplung zu entfernen um das Ersatzteil einzubauen, wobei ich auch die Datenchips scannte...Verdammt, hier waren zwar die Logs drin, jedoch mussten diese erst mal rekonstruiert werden...na das konnte ja noch was werden.
Langsam rutschte ich bis zum Lift und sah nach oben und nach unten...zum Glück war hier nicht zu viel verbrannt, weshalb man die dekorativen Elemente auch später machen konnte, doch wusste mir das Audit-Team schon zu früh hiervon Bescheid...wenn sie auch noch von der Sabotage erfahren würde...na das konnte ja was geben.

Ich zog mich zu der Leiter raus und kletterte ein Deck höher um dort nach potentiellen Energieschwankungen zu scannen...nichts. Gekonnt rutschte ich runter auf das Deck unter diesem und machte das selbe...nichts. Das Chaos war abgewendet...aber die Ermittlungen hatten gerade erst begonnen. Als ich fertig war, krabbelte ich wieder aus der Röhre, verabschiedete mich von Shanks und seinem Team und machte mich auf den Weg zurück zur Maschinenebene...
„Kelley an Her'De'R: Ich habe noch ein paar Daten gesammelt und werde mich jetzt wieder an die Analysen machen...ich melde mich, wenn ich neues weiß.“

Ja, ein wenig was hatte ich noch vor...auch wenn ich mich bereits auf das Abendessen mit Verena freute...diese wahnsinnige Techno-Medizinerin...bei dem Gedanken an sie trabte ich lächelnd weiter und ertappte mich dabei, leise zu summen und mich in meinen Gedanken zu verlieren.


=Maschinenebene – Deck 605 – Kybernetiklabor, Tag 2 – ca. 14:00=

Ich ging zu meinem Platz zurück und räumte die PADDs und Notizen weg, bevor ich die Konsolen deaktivierte und dem Ensign einen Platz anbot: „Bitte, das hier ist zwar nicht so schön wie ihre Sicherheitszentrale, aber es ist mein kleines Reich. Wollen Sie vielleicht etwas trinken?“ langsam ging ich zum Replikator, holte mir selbst eine heisse Schokolade und sah nochmal zum Ensign. (Falls er was wollte)

Als ich mich setzte, aktivierte ich die Konsole vor mir und zeigte dem Ensign die vorläufigen Ergebnisse meiner Ermittlung, die ich bereits, in Erwartung einer Vorstellung für den Lieutenant oder eines der höheren Tiere, relativ einfach zusammengefasst hatte:

„Nun gut Sir...ich beginne mal mit dem Zeug, das mir teilweise noch ein Rätsel ist...
Zum einen bestanden die Chips aus einem unbekannten Material, wodurch sie die schiere Energie, die durch sie floss, nicht bewältigen konnten....sie überlasteten und was dabei rauskam, haben sie ja gesehen. Ich konnte noch nicht herausfinden, wer sie eingebaut hat aber wir haben ihren Leuten in der Sicherheit vorhin einen Chip geschickt...vielleicht finden sie ja Fingerabdrücke oder DNA oder was sie so an solchen Sachen suchen.“ ich schmunzelte etwas, klang das doch eher neckend als böse und fuhr direkt fort.

„Punkt zwei. Ich habe die angrenzenden Sektionen und Decks untersucht und bin dabei auf einen fehlerhaften Energiekoppler gestoßen, der aber scheinbar einfach nur mit der schieren Macht der Rückkopplungen nicht zurechtkam, wobei ich ihn noch in einem Analyseprogramm liegen habe. In den Datenchips der Sektion habe ich aber auch Wartungslogs gefunden...die total geschreddert waren...ich bin immer noch dabei sie zusammen zu setzen aber das wird auch noch ein paar Stunden dauern.“ ich deutete auf eine arbeitende Konsole und schüttelte seufzend den Kopf... Es war jetzt ein Tag vergangen, doch waren die Analysen immer noch nicht fertig, was hoffentlich aber nur an den lahmarschigen Computern lag.

„Doch eines können wir mit Sicherheit sagen: Die Chips waren absichtlich aus diesem Material gefertigt worden und alles schreit nach Sabotage...ob Sabotage aus Geiz oder mit tödlicher Absicht kann ich ihnen hoffentlich sagen, sobald ich meine Analysen vollständig abgeschlossen habe. Ich werde auch nochmal in Frachtraum 2 gehen und mir den Lift ansehen...vielleicht habe ich noch etwas übersehen. Sie sollten auch jemanden dort hinschicken...mehrere Augen sind erfolgreicher als nur ein Paar und ich für jede Hilfe dankbar.


Ich sah den Ensign einen langen Moment an und wartete auf seine Antwort, wobei ich in meinen Gedanken bereits die nächsten Schritte abging: Frachtraum betreten und den Lift analysieren, die Daten auswerten und hoffentlich etwas neues herausfinden, dem Auditor so lange wie nur möglich aus dem Weg gehen...das musste einfach funktionieren.
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