STL - Captain Karon Flogan – Auditor – Log 01 – 21070.1230

Begleitschiff: USS Prophecy NCC - 202012 - Intrepid - Refit Class
Inter.SL: FCpt.Kami - stellv. SL: VAdm. Michaela Quinn

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Sa 23. Nov 2019, 12:22

STL - Captain Karon Flogan – Auditor – Log 01 – 21070.1230

Aktiv beteiligte Personen:
- Fähnrich der Krankenstation
- Krankenpfleger
- Chefärztin der Starlight
- Admiral Turner

Indirekt beteiligte Personen:
- Anwesende der Krankenstation

Wörter: 1189

@@@ USS Starlight - Krankenstation @@@

„Sie denken also?“, fragte Captain Karon Flogan mit ernstem Ton. „Sie meinen wirklich, dass es ausreicht zu denken? Wie wollen sie sich da bitte sicher sein?“
„Es tut mir Leid Captain, ich denke nicht nur, ich bin mir wirklich sicher“, schluckte der Fähnrich mit dem blauen Kragen und schrumpfte merklich ein paar Zentimeter. Karon schloss für einen Moment die Augen und atmete tief durch.
„Junger Mann“, begann er daraufhin seinen Satz und legte seine Hand auf die Schulter des Fähnrichs. „Wissen Sie, ich verstehe ihre Lage. Ich muss auch regelmäßig schlechte Nachrichten übergeben“, fuhr er fort. „Aber sie sind sich doch bewusst, dass sie alles erdenkliche machen können, um der Patientin zu helfen.“
„Ich bin mir nicht sicher, ob ich das schaffe, Captain“, schluckte er. „Ich hatte es mit solch einem Bruch noch nie zutun.“
„Fähnrich“, Karon atmete ein weiteres Mal tief durch. „Sie sind noch am Anfang ihrer Reise und sie haben auf der Akademie bestimmt sehr viel gelernt. Doch müssen Sie sich bewusst machen, dass damit nur der Anfang eines langen und beschwerlichen Weges begonnen hat. Sie werden noch viele unbekannte Dinge in ihrem Leben erleben. Wobei das sehr stark davon abhängt, ob sie die Patientin jetzt sofort retten können. Denn wenn sie das nicht schaffen, dann sehe ich mich leider dazu verpflichtet Admiral Turner zu informieren“, Karon blickte dem Mann tief in die Augen. „Sie wissen was das für ihre Karriere bedeuten könnte und sie wissen, dass sie auch in Zukunft noch vielen Patienten helfen müssen und auch diese Patienten können sich von den üblichen Menschen, Vulkaniern oder sonstigen Föderationsspezies unterscheiden. Also denken sie nicht weiter über ihre Ängste nach. Sondern retten Sie dieses Leben“, Karon sah den Mediziner schwer schlucken. Dieser schien tatsächlich nicht recht zu wissen, ob er verängstigt oder motiviert sein soll. „Sie schaffen das! Sie sind ein echter Sternenflottenoffizier. Beweisen Sie mir das jetzt und ich werde Sie für ihre Arbeit loben und ihren Einsatz lobend erwähnen.“, mit diese Worten stupste Karon den Fähnrich wieder leicht in Richtung des Krankenbettes, damit er sich um die Patientin kümmern konnte. Die Motivation des Fähnrichs schien ins Unermessliche gestiegen zu sein. Sofort schnappte er sich von einem Rollwagen einen medizinischen Tricorder und fuhr mit dem Sensor mit geringem Abstand die Wunde der Patientin ab. Diese lag sediert auf dem Bett und bewegte sich kaum. Entschlossen griff der Fähnrich im nächsten Moment zu einem weiteren medizinischen Gerät.
„Können Sie mir kurz helfen den Knochen wieder in die richtige Position zu bringen? Ich kann keine klassische Schiene dafür einsetzen.“, fragte der junge Arzt einen Unteroffizier, der gerade noch etwas irritiert die Patientin ansah. Es brauchte einen Moment, bis dieser verstand, dass er gemeint war, dann ging er schulterzuckend auf die Liege zu und half dem Fähnrich dabei, das Bein der Patientin wieder in die richtige Position zu bringen. Im nächsten Moment machte, er sich auch schon daran mit einem anderen medizinischen Werkzeug daran den Knochenbruch zu heilen.
„Sie beide machen das toll“, warf Karon ein. Der Unteroffizier hob etwas irritiert seine Augenbraue, aber beim Anblick des Captains schien er sich keine spitzen Kommentare leisten zu wollen. Weshalb er nur ein gepresstes „Danke“, murrte. Der Fähnrich, der dagegen gerade dastand, als würde er den anspruchsvollsten Knochenbruch aller Zeiten flicken, war total fokussiert auf seine Patientin.
„Fertig“, rief er plötzlich laut und taumelte ein paar Schritte zurück. „Die Patientin sollte Kürze wieder ihrem Alltag nachgehen können“, meinte er und wurde von allerlei anwesenden irritiert angeblickt. Nur Captain Flogan sah stolz und zufrieden zum Fähnrich.
„Das haben Sie toll gemacht!“, rief er und legte ihm wieder die Hand auf die Schulter, als wäre er ein alter Mentor. „Dieser Dienst gegenüber der Sternenflotte wird ihnen niemals jemand vergessen. Ich werde ihren mutigen Einsatz Admiral Turner sofort mitteilen.“
„Danke Captain! Es war mir eine Ehre“, rief der Mann mit glasigen Augen und schien von diesen Worten sehr gerührt zu sein. „Sie haben es wirklich geschafft mir die Augen zu öffnen. Ich hätte niemals erwartet, dass ich zu solch einer Aufgabe auch geschaffen bin.“
„Keine Ursache“, lachte Karon und lächelte dem Mann freudig zu.
„Captain“, sagte eine Frau mit strenger Stimme hinter ihm. „Es ist ja schön, dass sie gerade mit ihrer“, die Frau sah kurz auf die Liege. „Patientin“, sie betonte das Wort sehr deutlich „aufgetaucht sind und ich verstehe auch dass diese Patientin“, das Wort wurde wieder sehr speziell betont „sehr wichtig für Admiral Turner ist“, die Frau stoppte kurz und suchte wohl diplomatische Worte. „Aber tatsächlich haben wir eine Vielzahl an weiteren Patienten“, diesmal wurde das Wort normal betont „und die möchten möglichst schnell auch wieder ihren Dienst ausführen können und nicht wegen einer Katze“, sie konnte wohl nicht mehr weiter diplomatisch bleiben. „behandelt werden.“
„Ist schon in Ordnung Commander“, lachte Flogan und lächelte die Chefärztin an. „Aber sie dürfen nicht vergessen, dass es hierbei um ihre königliche Hoheit Lucy geht. Einer der größten Schätze von Admiral Turner. Hätte ihr mutiger Fähnrich hier nicht so gut gehandelt, hätte ich mich am Ende womöglich dazu verpflichtet sehen müssen einen Antrag auf Auditierung für die Starlight stellen zu müssen und das hätten sie doch bestimmt auch nicht gewollt“, lächelte er und ging dann zur Katze, die sich gerade wieder regen begann. Ohne lange umschweife griff er sie sich liebevoll und drehte sich dann wieder zum Fähnrich. „Sie waren ein Held“, nickte er ihm zu und ging dann in Richtung des Ausgangs der Krankenstation. Dabei lief er zufrieden lächelnd an der Chefärztin vorbei, die ihn nur mit weit offenem und entgeistertem Blick hinterher sah.

@@@ USS Starlight - Konferenzraum @@@

„Admiral! Schauen Sie wen ich hier habe“, begrüßte Flogan Admiral Turner, als er mit der Katze in den Armen den Konferenzraum betrat.
„Wollten Sie meine Katzen nicht in die Transportboxen bringen lassen?“, fragte diese überrascht.
„Natürlich“, lachte Flogan mit guter Laune. „Aber unsere liebe, süße Königliche Hoheit Lucy wollte Sie gerne nach dem Vorfall mit dem Shuttle sehen. Außerdem haben wir nun ja doch noch ein paar Stunden länger, bis wir die Sternenbasis erreichen.“, lächelte Karon und übergab die Katze freundlich der Admirälin. Diese nahm ein wenig überrascht ihr Liebling in die Arme und wurde sofort von deren beruhigender Aura ergriffen.
„Oh Sie ist ja inzwischen ganz ruhig“, freute sich Turner fast schon. „Haben Sie ihr den Fisch gegeben?“
„Natürlich habe ich das“, sprach der Trill nickend. Tatsächlich hatte Hoheit sogar ziemlich viel Fisch bekommen, aber das Beruhigungsmittel, das noch ein wenig wirkte, tat auch seinen Dienst. „Admiral, ich komme aber nicht nur, um Ihnen ihre Hoheit vorbeizubringen“, meinte Karon und wurde etwas ernster, er zog ein Padd hervor, dass er bisher zwischen Arm und Oberkörper eingeklemmt getragen hatte. „Neue Berichte von Commander Anderson. Es gab wohl weitere beunruhigende Vorfälle auf der Sternenbasis. Diese sollten Sie sich unbedingt genauer ansehen“, erklärte der Captain, reichte das Padd der Admirälin und hoffte wohl insgeheim, dass die Katze auf ihrem Schoß einen positiven Einfluss haben würde.

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Captain Karon Flogan
Adjutant der höchsten Auditorin Admiral Scarlett Turner
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