NH – Commander Tusnelda Maria Rattinger – Audit/ Fachbereich MED – SD: 21118.1410

Begleitschiff: USS Prophecy NCC - 202012 - Intrepid - Refit Class
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Fr 10. Jan 2020, 14:09

NH – Commander Tusnelda Maria Rattinger – Audit/ Fachbereich MED – SD: 21118.1410

Wörter: 1007
Personen: Jede/r Medi kann und darf mich treffen.
NPC: T‘Sai (CMO),


#### Quartier – Tag 3 ####

„Computer, Wecksignal beenden!“ Nachdem das nervige Geräusch endlich verstummt war warf ich die Decke zurück und kletterte aus dem Bett. Es war ganz egal welches Wecksignal man sich aussuchte, für mich waren alle nervig. Und dennoch würde ich niemals vergessen mir den Wecker zu stellen. Auch an freien Tagen war es mir wichtig einen geregelten Tagesablauf zu haben.
Streng nach diesem Tagesablauf machte ich mich also wie jeden Morgen erst einmal auf den Weg ins Bad wo ich duschte, meine Haare zu einem ordentlichen Knoten band, meine Zähne putzte und ein leichtes Parfüm auflegte.
Danach holte ich mir beim Replikator Pfefferminz Tee mit Manukahonig gesüßt, zwei Buttercroissant und ein Schälchen Hagebuttenkonfitüre. Wie immer.
Für das Frühstück waren genau 15 Minuten vorgesehen und selbstverständlich hielt ich auch heute diese Zeit genau ein.
Danach las ich wie jeden Tag einen Psalm aus meiner Bibel. Heute war es Psalm 118 - Dankt dem Herrn, denn er ist gütig, ja, seine Gnade währt ewiglich!

Machdem ich dann noch einmal im Spiegel überprüft hatte ob die Frisur in Ordnung war und meine Uniform perfekt saß verließ ich meine Räume.
Mein erster Weg heute führte mich auf die Hauptkrankenstation wo ich mit der Chefmedizinerin T‘Sai sprechen wollte.


#### Hauptkrankenstation ####


Gleich nach Betreten der Krankenstation wurde ich von einer holographischen Empfangsdame oder als was auch immer man dieses Computerwesen bezeichnete, angesprochen: „Ich begrüße Sie auf der Haupt-Krankenstation der New Hope. Was führt sie zu uns?“
Knapp antwortete ich: „Ich habe einen Termin bei Commander T‘Sai.“
„Darf ich bitte ihren Namen wissen um in der Kartei nachzusehen?“ fragte mich das Holoding und langsam wurde ich etwas gereizt. Dennoch blieb ich natürlich sachlich höflich, denn mir war klar, dass es gewisse Vorschriften geben musste wenn man die Chefmedizinerin sprechen wollte.
Also nannte ich dem Hologramm meinen Rang, meinen Namen und auch den Grund meines Hierseins.
„Danke Commander Rattinger“, war dann auch die positive Antwort ehe die Empfangsholodame den Computer anwies mir den Weg zum Büro der CMO auf mein Pad zu schicken.
Anhand dieser Navigation war es leicht den Weg zu finden. Auch wenn ich es hasste mit Holographischen Wesen zu kommunizieren war es sehr hilfreich gewesen.

Da ich noch Zeit bis zu meinem Termin hatte, beschloss ich mir die Krankenstation genauer anzusehen. Dabei machte ich mir im Notizbuch, dass ich auf meinem Pad hatte, Aufzeichnungen von allem was mir negativ auffiel.
Da war zum Beispiel eine Medizinerin an deren Arbeitsuniform ein Knopf fehlte, ein Überwachungsmonitor der eingeschaltet war, ohne dass er an einem Patienten angeschlossen war, Ein Essbesteck dass schmutzig auf einem Tisch lag, Eine Obstschüssel auf einem Sideboard in der ein angefaulter Apfel lag und noch einige weitere Nachlässigkeiten die zusammengezählt auf mich den Eindruck von chaotischen Zuständen machten.

#### Büro der CMO ####

Höflich begrüßte mich die Chefmedizinerin und bat mich Platz zu nehmen ehe sie fragte ob ich gerne etwas trinken wollte.
„Ich hätte gerne einen Kaffee. Schwarz und ohne Zucker“ antwortete ich und setzte mich auf den bequemen Sessel in der Besprechungsecke, den sie mir angeboten hatte.
Nachdem sie für uns beide Kaffee repliziert hatte stellte sie die Tassen auf den Tisch und setzte sich ebenfalls.
„Was kann ich für Sie tun?“ fragte die Halbvulkanierin und schaute mich abwartend an.
„Fragen Sie lieber was ich für Sie tun kann….“ antwortete ich und fuhr fort: „…..Ich bin nur zirka eine halbe Stunde durch einen kleinen Teil der Krankenstation gegangen, und dabei sind mir sehr viele Dinge aufgefallen, die es einfach nicht geben darf. Unter anderem werden Hygienevorschriften verletzt, das Personal läuft zum Teil unordentlich herum ,Energie wird verschwendet und so weiter. Es ist Katastrophal! Das alles sollten Sie so schnell als möglich abstellen, wenn sie ihren Job behalten wollen.“

Um zu verdeutlichen was ich meinte legte ich ihr meine Notizen vor, welche sie sorgfältig studierte.
Während sie las hatte ich ab und zu den Eindruck, sie würde mühsam gegen einen Lachanfall kämpfen, doch da irrte ich mich ganz bestimmt. Niemand würde angesichts dieser enormen Mängel welche ich ihr aufzeigte lachen. Wahrscheinlich war es eher Ärger über das nachlässige Personal ihrer Station welches sie so bewegte.

Nachdem sie alles gelesen hatte, reichte sie mir mein Pad und erklärte ruhig und sachlich, während sie mich distanziert musterte: „Danke für Ihre Hinweise. Ich werde mir das persönlich ansehen und für Ordnung sorgen, sobald ich Zeit dafür habe. Es kann leider durchaus vorkommen, dass meine Leute Lebensrettung für wichtiger halten als die Kontrolle von Monitoren die nicht ordentlich deaktiviert wurden.“

„Wie meinen Sie das?“ fragte ich gereizt, denn ich hatte mir zumindest eine Entschuldigung erwartet.“
T‘Sai nahm ihr Pad zur Hand und antwortete dann, noch immer ruhig und höflich: „So wie ich es gesagt habe Commander. Es tut mir leid. Ich würde mich noch gerne weiter mit ihnen unterhalten, aber ich habe in einer halben Stunde einen schwierigen OP Termin bei dem ich selbst operieren werde und muss mich nun vorbereiten. Sollten sie eine weitere Besprechung wünschen, so sind sie herzlich eingeladen sich wieder einen Termin geben zu lassen.“
Sie nickte mir zu und verließ einfach den Raum. Mit offenem Mund und einer vor Empörung pulsierenden Ader auf der Stirne schaute ich zur Türe durch die sie verschwunden war. So eine Frechheit war mir noch nie unter gekommen und selbstverständlich würde ich Admiral Turner davon berichten.

Mein nächster Weg führte mich auf die sekundäre Krankenstation auf dem Promenadendeck


#### KS2 - Promenadendeck ####

Auch hier erwartete mich das selbe Prozedere mit dem Unterschied, dass ich hier nicht von einem Hologramm empfangen wurde, sondern von einer Ensign die nach dem Grund meines besuches fragte. Kurz angebunden stellte ich mich vor und befahl mir die Wegbeschreibung zum Büro der Stationsleiterin auf mein Pad zu laden. Nachdem sie das erledigt hatte, machte ich mich daran diese Station zu inspizieren. Hier hatte ich viel mehr Zeit, denn mein Termin war flexibel. Die Terminvereinbarung die ich zugeschickt bekommen hatte lautete bloß: ‘‘‘‘Irgendwann am Nachmittag‘‘‘‘‘
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