URPG6 - LOG - 2 – Lt Andrass Her'De'R - SD: 21222.0992

Begleitschiff: USS Prophecy NCC - 202012 - Intrepid - Refit Class
Inter.SL: FCpt.Kami - stellv. SL: VAdm. Michaela Quinn

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Andrass
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Do 23. Apr 2020, 08:56

URPG6 - LOG - 2 – Lt Andrass Her'De'R - SD: 21222.0992

Personen: Cmdr Hogan (NPC), LtCmdr Baumgartner (erwähnt), Lt Ertl, Cr Kelley, NPC’s

Wörter: 1245

Inhalt (kurz): Die Schiffsneubau läuft wie geplant. Rumpf und Flügel sind als Struktur vorhanden, Innenleben im Aufbau. Für den Warpreaktor geht eine Anfrage an die Marines, ob sie einen von ihren Banzaijägern ausleihen können. Für den Fusionsreaktor wird LtCmdr Baumgartner gefragt.

=/\= Hangardeck, APS Avatar =/\=

Das Skelett des Rumpfes ragte vor uns in die Höhe und die wir konnten bereits mit den Zwischenschotts beginnen. So machte das Schiff schon von Anfang an einen guten ansehnlichen Eindruck. Die Streben und Spanten waren so ausgelegt, dass sie die schnittige Form des Schiffes noch ein wenig mehr begünstigen würden. Der sanfte Glanz war wie ein Labsal für meine Augen. Ich konnte mir durchaus vorstellen dass einige meiner Kollegen auf dieselbe Art und Weise empfanden. Mit dem setzen der Zwischenwände strömten noch mehr Techniker über das unfertige Ding was später einmal die B’Rel werden würde. Computerleitungen wurden verlegt, EPS Verteiler und Bioneurale Schaltkreise sollten das Schiff auf ein neues Level an Leistungsfähigkeit haben. Die fortschrittlichen Herstellungsmethoden die die New Hope uns hier bot würden den Bau nochmal beschleunigen. Und die Stations KI konnte dem ganzen Prozess noch den letzten Kick verpassen. Cr Kelley hatte nur mitgeteilt dass er uns besuchen würde sodass ich bislang meine Idee nicht weiter verfolgen konnte
Soeben wurde eine neue Struktur über einen Gravgenerator behutsam in die dafür vorgesehene Halterungen bugsiert. B’Tok stand bereit und konnte das neue Werkstück verankern, bevor wir im nächsten Schritt beginnen würden die Halterungen für die Flügel zu setzen.
Mit einem satten „Klonk“ rasteten die Elemente ein und mit einem satten „Klonk“ gefolgt von einem leisen klirren wurde etwas hinter mir auf den Boden gestellt.

Es war sehr, sehr lange her dass ich diesen satten Klang gehört hatte und wäre ich ein Angehöriger jener Rasse für dieses Geräusch das Lebenselixier war, ich hätte abgefangen zu sabbern, meinen Augen hätten geleuchtet und um es mit den Worten diverser Cartoons zu erklären, die auf der Erde noch so mancherorts „in“ waren – meine Augen hätten Dollarzeichen gehabt. Ich war weder ein Ferengi, noch ein Mensch und so äußerte ich mein Erstaunen recht sachlich.

"Ist da dass drin, was ich glaube, dass...?"

Lt Ertl nickte, und öffnete den Koffer mit Hilfe eines Daumenabdruckes. Latinum. In Gold gepresst und in jeder Handelsüblichen Einheit war es vorhanden. Ich schaute zweifelnd auf meinen gegenüber. Ich wusste einiges, was man über ihn gemunkelt hatte. Einiges war mir klargeworden dass er als einfacher Sicherheitsoffizier der Sternenflotte sicherlich nicht an einen Klingonischen Rosteimer kommen würde und sein Umgang mit den cardassianischen Waffen vor einigen Tagen ließen auch auf einiges mehr an Hintergrundwissen schließen, was sicher nicht an der Akademie gelehrt wurde. Aber sowas hätte ich mir nicht gedacht. Fehlte nur dass er vor mir mit einem Holzbein stehen würde und als Terraner konnte er sicherlich mit dem Spruch „Yohoo und ne Buddel voll rum“ was anfangen. Sein Haustier konnte sicherlich auch gut einen Papagei abgeben, wenn es denn einer wäre und kein Targ. Aber vielleicht war es ja die klingonische Form dieses komischen Voigels.

"Du meine Güte, wie viele Ferengi Schiffe haben Sie in Ihrer Piratenkarriere ausgenommen?"

er schaute verträumt auf die Tasche ehe er antwortete

"Fünf. Vier Frachter und einen Prospektor."

Dann lachte er, wünschte mir einen guten Tag und schritt von dannen. Ich hob meinen Handscanner und unterwarf ihn behutsam einer genauen Sondierung. Was ich hier sah ließ mich schmunzeln, Nein sicherlich kein Long John Silver. aber ein Captain Hook vielleicht. Vor meinem geistigen Auge verlagerte ich meine Idee vom ursprünglichen Ziel, in das nun wahrscheinlichere.

=/\= Zeitsprung =/\=

Cr Kelley war mit einigen Materialien eingetroffen ich hatte mit ihm über meine Idee gesprochen. Die Fernsteuerungsmechanismen im Schiff zu installieren war bestimmt einfacher als am Lt herum zuschrauben. Aber der Crewman hatte auch da eine Idee parat, auf die ich vielleicht erst später gekommen wäre, würde der Schiffsneubau nicht meine volle Aufmerksamkeit beanspruchen. Die Vorteile der Jugend eben.
Den Koffer mit dem Latinum hatte ich an die zuständigen Stellen übergeben, einen Beleg erhielt der Lt nicht damit. Sein Schiff musste eben als Gegenwert reichen. Dieses nahm inzwischen schon fast die gewohnten Formen an. Zumindest von der Struktur. Das Innenleben war soweit ich wusste noch nicht mal bereit die Die Landestützen einzufahren. Vom Betrieb des Reaktors ganz zu schweigen. Wie mir Ensign B’Tok berichtete war der ursprüngliche Reaktor so zerstört worden, das noch nicht mal die einfachsten Bestandteile genutzt werden konnten zum Neuaufbau. Gleichzeitig war der so primitiv gewesen, das es praktisch keine Ersatzteile davon auf der Station gab. Und auch von den verbliebenen Jentarkschiffen war kaum was Verwertbares aufzutreiben.
Daher mussten wir etwas Neues installieren.

“Her’De’R an Cmdr Hogan. Ich hab da mal ne Frage.“

„Hogan hier. Was gibt’s.“

„Cmdr. Für den B’Rel von Lt Ertl benötigen wir einen komplett neuen Warpreaktor. Laut dem Computer haben wir vom Projekt Asgard noch einige Teile und einen modifizierten Reaktor auf der Station. Können….“

„Nein Lt. Da müssen sie sich nach was anderem umsehen. Das Projekt Asgard steht unter Verschluss. Keine Teile davon werden zweckentfremdet. Im Hangar wo der B’Rel stand liegt noch anderer Schrott. Nehmen sie was davon. Wird Zeit das da mal jemand aufräumt. Nutzen Sie die Gelegenheit. Hogan Ende.“

B’Tok lachte. Kelley schmunzelte. Eindeutig. Das war eine eindeutige Abfuhr gewesen. Grummelnd ließ ich mir vom Computer eine Liste der hier „gelagerten“ Raumschiffe geben. Es war alles dabei vom Frachter bis zum schnellen leistungsfähigen Museumsshuttle. Aber nichts hatte etwas passendes für den B’Rel der ja nicht nur von außen eine schnittige Figur machen sollte, sondern auch einiges unter der Haube haben musste, wenn er uns weiterhin von Nutzen sein sollte. Ich seufzte und warf B’Tok einen grimmigen Blick zu. „Ensign? Ich habe da eine Idee.“

Dieser hob beschwichtigend die Hände. „Lieutenant. Ich ahne was sie vorhaben. Die grünen Männchen werden es ihnen nicht erlauben, wenn sie an deren Schiffen einen Warpkern zweckentfremden.“

„Mit Ihrer Fürsprache als Klingone wird es uns gelingen wenn wir es passend und wirklich sehr plausibel den Kollegen mitteilen“, erwiderte ich mit fester Stimme und etwas Nachdruck. „Cmdr Baumgartner käme sonst auch noch in Frage als Reaktorexpertin.“

„Cmdr Frost?“ Der Ensign schüttelte sich gespielt. „Dann nehme ich lieber den Marines einen Warpreaktor ab.“

„Sie übertreiben. Wenn sie nicht an einem neuen Projekt arbeitet ist sie sehr umgänglich. Aber genug davon. Wie können wir die Marines und ihre Bürokraten davon überzeugen uns einen Reaktor aus einem ihrer Banzaijäger zu überlassen. Vielleicht machen wir ja ein „Geben und Nehmen“-Projekt draus. Eine Art von Tauschhandel.“ Ich musste an den Koffer voller Latinum denken den uns Mr. Ertl da überlassen hatte und begann zu grinsen.

„Computer . Anfrage an den Quartiermeister der Marines. Im Rahmen eines Neuausrüstungsprojektes für ein..“ Ich schielte verschmitzt zum Ensign „Kleinstraumschiff ähnlich Ihren Banzaijägern benötigen wir übergangsweise einen Reaktor aus einem Ihrer Banzais. Wir möchten prüfen inwiefern der Einbau gelingt und ob die gewünschte Leistung erbracht werden kann.“

Der Computer bestätigte mit einem piepen die Aufnahme und sandte die Anfrage ab. An diesem Punkt blieb uns nun nur Warten übrig. „Kommen sie Ensign. Versuchen wir erstmal die Grundlegende Energieversorgung herzustellen. Wo wir gerade von Cmdr Baumgartner geredet haben. Sie hat da einen neuen Fusionsreaktor entwickelt. Fragen wir sie doch einfach ob sie eine kleinere Version davon auf dem B’Rel installieren kann.“

Tbc

(NRPG: Wenn eine Abordnung von grünen Technikern das Projekt selber in Augenschein nehmen möchte, wäre es auch ok)
Nichts ist wie es scheint, nichts bleibt für die Ewigkeit.

Lt Andrass Her'De'R - der bissige Techniker
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