PRO - Lt Mitchell Montgomery - DCTO - RPG02 Log 14 – SD: 21320.1135

Begleitschiff: USS Prophecy NCC - 202012 - Intrepid - Refit Class
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Ty Johnson
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Do 30. Jul 2020, 10:21

PRO - Lt Mitchell Montgomery - DCTO - RPG02 Log 14 – SD: 21320.1135


Erwähnte Personen:

Direkt: LT Her’ De‘ R, LT John Ertl, LTCMDR Christine Baumgartner
Indirekt: ENS Harok, COL Jean Torrent, CPT Riana Seymore
NPCs: Ensign Kate Nakiri

Wortzahl: 1241

Thema: The Prophecy Diaries Part Fourteen: At Last some sleep and food for thoughts

____ : USS Prophecy Quartier Montgomery: ___

Ein leises Summen erklang und ich öffnete meine Augen. „Computer, Weckruf beenden.“ Das vertraute Zirpen bestätigte meinen Befehl und ich seufzte. Ich musste definitiv aufhören mir selbst 36 oder 48 Stunden Schichten aufzuhalsen, denn auch wenn ich es mir nicht eingestehen wollen würde… aber so langsam machte es mir tatsächlich etwas aus. Ich fühlte mich als wäre ein Shuttle auf mir gelandet. Naja immerhin hatte ich beim Frühstück mit Kate keinen Alkohol getrunken. Denn verkatert wäre dieser Morgen noch mieser gewesen. Wenn es noch mir gegangen wäre, wäre der jetzt leider freie Platz neben mir nicht leer gewesen, doch Kate musste nach unserem Frühstück los zum Dienst. „Wieder eine verpasste Chance, Mitch. Langsam wird es doch mal Zeit für etwas Glück.“ Murmelte ich vor mich hin. Wenn ich die letzten Tage so betrachtete war der einzige Lichtblick wohl, dass Colonel Torrent mir Unterstützung angeboten hatte, was wohl daran lag, dass ich Commander Baumgartner den Rücken deckte und meinen Job machte naja und ihren auch. Es war wirklich anstrengend, doch wie mir Kate auch während des Frühstücks klar gemacht hatte musste ich besser auf mich Acht geben oder ich würde mich früher oder später auf der Krankenstation wieder finden. Endlich fand ich die Kraft und Motivation aufzustehen. Ich machte mich fertig und legte eine frische Uniform an. Ich sag auf die beiden goldenen Rangpins in meiner Hand. „Wie lang werdet ihr beide noch allein sein?“ sagte ich zu ihnen. Naja vielleicht klappte es ja auf dieser Mission immerhin hatte ich zum ersten Mal seit langem einen ersten Offizier der mich nicht hasste und hinter mir stand. Ich schüttelte den Kopf und vertrieb diese trüben Gedanken. „Mit dieser Einstellung wird das nichts Mitch. Gib dein Bestes irgendwann wird es irgendjemandem schon auffallen. Und dann sind wir drei nicht mehr allein.“. Tolle Ansprache an mich selbst. Wie ein weinerlicher Waschlappen. Zum Glück hatte nur ich es gehört nicht ausdenken was Colonel Torrent oder Captain Seymore mit mir anstellen würden, wenn sie wüssten wie es in mir aussieht, statt sich von der hartarbeitenden Fassade täuschen zu lassen. Ich atmete tief durch und beruhigte meine Gedanken. Ich war bereit. Naja zumindest so bereit wie ich sein konnte.

___: Zeitsprung Hauptmaschinenraum :___

Kaum war ich im Maschinenraum brach wieder das Chaos über mich herein. Harok mit seinen Myriaden an Berichten, eine Anfrage aus der wissenschaftlichen Abteilung wegen eines EPS-Relais, Lieutenant Ertl mit einer Bitte um ein Treffen und zu allem Überfluss ignorierte mich Christine. Denn eigentlich war es ihr Job sich um das Chaos hier zu kümmern doch sie saß in ihrem Büro kümmert sich um wer weiß was und überließ es mir den Sturm zu bändigen. „Lieutenant Her’De’R kümmern Sie sich bitte um die wissenschaftliche Anfrage. Die klagen über eine Fehlfunktion in einem EPS-Relais. Die Details finden Sie hier in diesem Padd.“ Her’De’R grummelte etwas warf einen Blick auf das Padd und sagte: „Natürlich, Lieutenant. Aber sind Sie sicher, dass Sie mich nicht lieber im Maschinenraum als Unterstützung haben wollen?“ – „Danke für das Angebot aber ich glaube ich komme klar. Ich arbeite jetzt die Liste hier ab und dann um den Rest. Das wird schon. Nehmen Sie sich mit wen Sie brauchen.“ – „Verstanden. Solange ich nicht Harok mitnehmen muss, werde ich das schon schaukeln.“ Ich schmunzelte. „Montgomery an Lieutenant Ertl. Lieutenant Sie haben um ein Treffen gebeten?“ – „Ja Lieutenant. Ich habe da eine Idee um die Phaser zu verstärken und würde das ganze gern mit ihnen durchgehen.“ – „Verstanden. Ich weiß noch nicht wann ich mir losreißen kann. Aber sobald ich Zeit habe melde ich mich. Hatten Sie schon mit der Eins-O oder Commander Baumgartner darüber gesprochen?“ – „Den Colonel wollte ich erst damit behelligen wenn meine Idee umsetzbar ist. Commander Baumgartner meinte Sie seien dafür zuständig.“ Ich atmete tief ein und aus um jetzt nicht die Fassung zu verlieren. „Alles klar. Dann bis später Lieutenant.“ – „Danke, Ertl Ende.“ Es war nicht zu fassen. Diesmal war es ein Schritt zu weit. Ich ging in Richtung Baumgartners Büro und betätigte den Türsummer. „Herein“ kam es mir entgegen. Die Tür öffnete sich und ich trat ein.

[NRPG: *keks für Andrass, optionaler keks für John neben die beiden Milchgläser leg*]

___: USS Prophecy Hauptmaschinenraum Büro des CTO :___

„Ach, Sie sind es Montgomery. Was gibt es?“ fragte Baumgartner genervt. „Commander ich möchte wissen ob wir ein Problem haben?“ – „Ein Problem, Lieutenant? Wovon reden Sie?“ fragte Christine und zog eine Augenbraue skeptisch nach oben. „Ma’am, ich rede davon, dass Sie mir seit dem Meeting mit dem Captain und Colonel Torrent aus Weg gehen, nicht aus ihrem Büro kommen und mir alle Anfragen weiterleiten anstatt selbst ein Team auszuschicken dass ein EPS-Relais austauscht. Die Anfrage kam vor 4 Stunden, das könnte schon längst erledigt sein. Es tut mir Leid, dass ich so offen spreche Commander, aber so können wir nicht weiter machen.“ Stille, schwere spürbar negative Stille breitete sich in diesem Büro aus. Ich hatte die Stimme nicht erhoben obwohl ich Christine am liebsten geschüttelt und geohrfeigt hätte um sie aus ihrer Lethargie rauszuholen und aus ihr wieder den motivierten Lieutenant zu machen den ich vor dem Zwischenfall beim Audit der Station kennen gelernt hatte. War dies einer dieser Momente von denen Colonel Torrent gesprochen hatte? Dass ich mich nicht von den Fehlern von Christine mit runterziehen lassen sollte? Christines Augen funkelnden bedrohlich. Sie holte tief Luft. „Lieutenant Montgomery wollen Sie mir vorwerfen, dass ich meine Pflichten vernachlässige?“ Jap das war der Moment in dem ich meine Karriere ruinierte, doch es war zum Wohle der Crew und des Schiffes wenn ein Offizier Probleme in seinem Arbeitsbereich ansprach. „Ma’am. Worum geht es hier? Es ist doch nicht Ihre Art einfach alle Arbeit an jemand anderen weiterzuschieben. Vor dem Meeting war doch alles in Ordnung und seitdem sind Sie verschlossen und distanziert.“ – „Sie haben Recht Lieutenant. Ich habe mich zurück gezogen. Trotzdem steht es Ihnen nicht zu mich in dieser Art und Weise zu kritisieren.“ – „Verzeihung Ma’Am aber ich denke es ist wichtig, dass wir beide uns aussprechen, denn wir sind das Führungsteam dieser Abteilung und nur wenn wir als Team arbeiten kann das funktionieren.“ Ich atmete tief durch und sprach die Worte aus die mir seit diesem Meeting mit dem Captain auf der Zunge lagen. „Lieutenant Commander wenn Sie Probleme mit meiner Arbeit haben, biete ich Ihnen an mit dem Colonel zu reden und den Posten als Stellvertreter in Ihrer Abteilung abzugeben. Zum Wohle der technischen Abteilung. Denn wenn wir uns nicht zusammenraufen können, wird es nicht funktionieren und allein geht jeder von uns beiden baden. Also wenn es an mir liegt räume ich noch heute mein Büro und meinen Posten.“ Jetzt war die Katze aus dem Sack. Doch wie würde Christine reagieren? Und was würden der Captain und ihre Stellvertreterin dazu sagen, wenn sie davon erführen?


TBC
Lieutenant Mitchell Montgomery - Kaffeefetischist der Starbase New Hope
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