NON=Log 03=Lieutenant Cartwright=SD: 12276.1423=SEC
Personen: Estévan Guenná + Kind, Saranja McLeod, Arscosea Chakoty + alle BBQ Teilnehmer
Wörter: 1.017
CharPlotLog
SNonac I = Offene Waldlichtung = Erholungslager = Tag 32 = 21:53 Uhr Bordzeit S
Das angekündigte Barbecue war eine nette Abwechslung zu Esco‘s sonst so ausgeklügeltes Speisen, diese gegen etwas vollkommen Banales wie gegrilltes Fleisch zu tauschen war einfach herrlich. Plötzlich drang ein Geräusch an mein Ohr, ein Geräusch das ich auf dem Planeten wohl kaum erwartet hätte. Kinderlachen. Mein Blick wanderte über das Lager, dann schließlich erkannte ich Terry und seine Kleine was mir ein Lächeln auf die Lippen zauberte denn sie tobte wild herum und versteckte sich hinter jeder Kiste. Nachdem ich den Blick von der Kleinen genommen hatte erkannte ich zwei nackte Füße, mit Flecken. Grinsend musterte ich die Person von unten nach oben und sah schließlich in ein herzhaft Lächelndes Gesicht. „Tante Samantha.“ Brüllte Bambina regelrecht über den Platz und kam auf mich zugestürmt sodass Terry und auch Sara nicht anders konnten als einfach nur zu lachen. So schnell ich konnte stellte ich meinen Teller mit dem Steak ab, kniete mich ein wenig hin und fing Bambina, welche schon zum Sprung angesetzt hatte, auf. „Hallo Kleines.“ Begrüßte ich sie während sie mich schon kräftig umarmte. Als sie diese Umarmung löste ließ ich sie wieder runter, rappelte mich auf und begrüßte Terry mit einem Händedruck, dann erst widmete ich mich meinem Engel. „Guten Tag Miss McLeod.“ Begrüßte ich sie förmlich und verneigte mich leicht „Sie sind ja heute eine wahre Augenweide.“ Sara fing an zu grinsen „Lass den Quatsch Sam, das wird sonst noch peinlich.“ Kaum hatte sie das ausgesprochen kam sie auch schon auf mich zu und umarmte mich. „Hab Dich vermisst.“ Flüsterte sie mir ins Ohr und ich konnte es ihr nicht einmal verdenken. Seit ganzen vier Tagen war ich meist nur zum kurzen Schlafen im Quartier, wirklich viel Zeit konnte ich da nicht mit ihr Verbringen. „Ich Dich auch mein Schatz.“ Entgegnete ich ihr und untermalte dies mit einem Kuss. Terry nahm seine Kleine und marschierte zielstrebig in Richtung Grill während er mich mit meiner Sara alleine ließ.
„Hast du frei oder wieder nur Pause zum Essen?“ fragte sie fast schon vorwurfsvoll und ich rollte mit den Augen „Schatz, das Gespräch hatten wir doch schon ein paar mal. Ich…“ sie hob die Hand „Ja, ja ich weiß. Du bist Soldat und befolgst befehle… bla bla… ich kann es bald nicht mehr hören Sam. Irgendwann wird auch dein Soldatenkörper schlapp machen.“ Ich ließ sie schimpfen, denn im Grunde wusste ich ja das sie absolut recht hatte, dennoch erstaunte mich die Tatsache dass sie freiwillig auf einen Planeten der Jem‘hadar gekommen war. „Wie kommt es eigentlich dass du hier unten bist?“ fragte ich vorsichtig und Sara lächelte „Bambina hatte darauf bestanden und der Kleinen kann ich einfach nichts abschlagen.“ Unweigerlich musste ich lächeln, denn es war mir im Grunde schon immer klar gewesen das Sara einfach eine Hervorragende Mutter war, auch als Nanny, was sie für Bambina war, machte sie sich super. „Soso, Bambina ist also Schuld?“ fragte ich sie und lächelte leicht. „Es freut mich dennoch dass du hier bist mein Schatz. Der Rest der Truppe hat morgen Urlaub, wie es bei mir aussieht kann ich dir leider…“ sie grinste „…nicht sagen. Ich weiß Sam, ich weiß.“ Dann nahm sie mich bei der Hand „Komm… mal sehn ob da auch was für uns zum „spielen“ dabei ist.“ Grinste sie und lief zu den Kisten welche zuvor von Arscosea freigegeben wurden. Unter anderem befand sich in den Kisten auch richtiger Alkohol was einigen der Secler sehr gelegen kam, selbst wenn der Verzehr auf zwei Gläser pro Nase beschränkt war, so war es dennoch eine riesengroße Geste des Vertrauens welche Chakoty hier darbot. „Schau mal… eine Violine.“ Kam es freudig von Sara und ich sah sie fragend an.
„DU kannst die spielen?“ war die Frage welche ich aussprach und sie noch immer ansah. „Klar, ich kann einiges Spielen von dem du noch nichts weißt mein Schatz.“ Kam es und der nächste Griff war zu einer Klarinette welche sie Terry zuwarf. „Schau mal Terry.“ Grinste sie und hob die Violine an „Sehr schön, dann wollen wir den Kameraden mal ein wenig Musik zukommen lassen.“ Sara grinste mich breit an und Terry nickte Bambina zu welche sogleich zu mir kam. „Das wird lustig, die beiden können das echt gut.“ OKAY, ich hatte wohl einiges verpasst während der letzten Tage. „Na ich bin mal gespannt.“ Konterte ich und nahm auf einem der alten Holzstämme Platz welche hier als eine Art Bank platziert worden waren. Direkt fingen Sara und Terry an zu musizieren und es wurde alles andere als negativ aufgenommen, man fing sogar an zu tanzen es war wirklich eine wunderschöne Geste von den beiden. Für mich stellte sich jedoch langsam die Frage in wie weit ich Sara überhaupt kannte, sie war schon längst nicht mehr das schüchterne Wesen welches wir aus den Fängen der Jem’hadar geholt hatten, nein, sie war wieder eine eigenständige Persönlichkeit, mit all ihren Geheimnissen und ich hatte damit wohl meinen Soll erfüllt. Mit einem Lächeln sah ich ihr zu wie sie ihre Finger über die Saiten des Instruments gleiten ließ, der Bogen streichelte die Saiten nur und dennoch holte sie aus dem Instrument die schönsten Töne heraus. Terry stellte sich ebenfalls hervorragend im Umgang mit der Klarinette an, zusammen bildeten sie ein perfektes Duo und als selbst die letzten Gespräche im Hintergrund verstummten erkannte ich wie talentiert Sara doch war.
~Zeitsprung – Kurz vor Mitternacht~
Die Nacht würde ich im Container der Sicherheit verbringen, alle anderen hatten ihre eigenen Schlafbereiche. Zum Teil mussten sie sich sogar einen teilen aber nach dem mehr als nur ausgelassenen Abend würde das sicherlich kein Problem darstellen. Sara lächelte mich an, ich sah es, obwohl sie auf der anderen Seite des Lagerfeuers saß, oder sollte ich besser sagen ich fühlte es immer wenn sie mich ansah. Die Verbindung zu ihr war stärker geworden, stärker als sie bisher zu irgendjemand gewesen war, dennoch beschäftigte mich mein Pflichtbewusstsein gegenüber dem Schiff und er Flotte mit der Frage was würde ich machen wenn sie das Schiff verließ. Bleiben? Mitgehen? Ich wusste es nicht, so sehr ich diese Frau auch liebte, eine Entscheidung für die Liebe und gegen die Flotte war ich dazu wirklich fähig?
-tbc-