=== A=== STA – RPG 2 – LOG 9 – SEC – LtJG. MACIVORY – SD: 12287.1498 ===A===
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Wortzahl: 1500
Titel: Jetzt verläuft hier alles nach dem Motto: nach Lara Like
=A= Tag 33 – USS Stardust, Gang /— Zeit: 15.05 =A=
Es war nicht so gewesen, dass mich Dinge der Alltäglichkeit aus meiner Bahn werfen konnten. Doch was vor einigen Minuten hier direkt hinter mir, genauer im Büro der Sicherheit, von statten ging, überraschte mich doch ein wenig. Es fühlte sich seltsam an, denn völlig unerwartet zerschmetterte der kommandierende Offizier Chakoty einen mächtigen Brocken auf meiner Birne. Verkündete dann freudestrahlend ich sei nun Dust getauft und absofort stellvertretender Chef der Sicherheit. Wow!
Sogleich trennten sich unsere Wege und ich schritt einige Meter aus dem Büro. Ensign Echon kreuzte dabei meinen Weg. Es schien als würde ich auf die Umwelt einen zufriedenen Eindruck abgeben, natürlich freute ich mich innerlich auf mein neues Aufgabenfeld, doch versuchte ich schon fast krampfhaft nach Außen hin nichts zu zeigen. Was mir dann auch irgendwie nicht gelang. Nur Bruchteile später wurde ihr dann auch klar gemacht, was sich in der Sicherheitsabteilung verändert hatte. Genau musterte ich die Ausdrucksweise in ihrem Gesicht und ich bekam den Eindruck keinerlei Wiederworte ihrerseits erwarten zu können. Stattdessen platzte Echon gleich mit einer Einladung heraus und sie hatte Glück gehabt, denn für sozialen Schitt hatte ich nichts am Hut, vielmehr lockte sie mich mit einer speziellen Simuation ohne Waffen. „Genau das richtige was ich jetzt brauche.“, gab ich von mir und erntete dafür ein zufriedenes Lächeln meiner späteren Kampfpartnerin.
--- nach der Simualtion, vor der Holodecktür ---
Naß! Klintsch Naß sogar. Völlig verschwitzt, teilweise sogar noch etwas ausser Atem standen wir in Kampfanzügen vor der Holodecktür und begannen langsam zu verschnaufen. Das gerade erlebte grenzte schon fast an einen Überlebensmarathon und ich wünschte mir zeitweise echt Waffen, sei es nur ein winziges Messer, während der gesamten Simulation herbei. Das Gelände war nicht gerade weitläufig gewesen, denn wir befanden uns im Krater eines bereits erloschenen Vulkans und es stürmten merkwürdige Kreaturen auf uns zu. Es sollte sich als Kraftakt erweisen, hier ohne größeren Schaden davon zu kommen und letztlich gelang es uns auch, in Zusammenarbeit und Team.
"Das war der Wahnsinn!", brachte ich etwas schnauben heraus. Ly lächelte, rappelte sich auf und beendete von Hand das Programm auf dem Holodeck. "Ja. Hatte was. Ganz eindeutig" Jetzt erhob auch ich meinen Oberkörper in seine ursprünglichen Position und hatte wieder mehr Puste in meiner Lunge. "Ich sollte diese Sim als Standarttraining für die Sicherheit einsetzen." Meine Kampfpartnerin lachte laut und meinte dabei: "Dann ist die Hälfe nach einem Durchgang Schachmatt und wir brauchen unbedingt Nachschub." Der Gedanke war logisch und ich zuckte leicht mit dem rechten Winkel meiner Lippe.
Man trennte sich und ich verbrachte den Abend damit mich etwas von den Strapazen der Simualtion zu erholen.
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~~~ großer Zeitsprung ~~~
***=A=*** Tag 34 – USS Stardust, taktisches Zentrum /--- Zeit: 19.30 ***=A=***
Die notgedrungende Pause unserer Besprechung war zu Ende und wir kehrten wieder ins Sicherheitszentrum zurück. Drei Personen hatte unser Team bereits und mir war jetzt schon klar gewesen, dass ich auf Biegen und Brechen auch Ensign Echon dabei haben wollte. Das Training am gestringen Tage hatte mich beeindruckt, die Frau hatte echt was drauf und so schenkte ich ihr indirekt etwas Anerkennung, welche ich natürlich nie laut ausprechen würde. Diesen Vorschlag breitete ich auch sofort bei unserem Boss auf, der zustimmend nickte. "Und weiter?", wollte er wissen und zeigte eine unglaubliche Neugierde. Schnell nahm ich allerdings alle Hoffnung auf sofortige Antwort. "Über den Rest der Gruppenzusammenstellung und über einen Plan werde ich sie in knapp 2 Stunden unterrichten. Ich muss vorher noch wo hin.", meinte ich dann. "Bitte was?". Tain schnappte kurz nach Luft. "Sie wollen einen altanativen Plan? Denn bekommen sie. Wenn ich Zeit gehabt habe, etwas zu erledigen.....". Vielleicht nicht unbedingt die beste Vorgehensweise bei meinem Chef, doch wenn man schon eine Lara MacIvory zum Stellvertreter machte, musste man auch ihre Vorgehensweise hinnehmen. "In zwei Stunden? Hier?". Ich nickte zustimmend.
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***=A=*** Tag 34 – USS Stardust, Holodeck 1/--- Zeit: 19.55 ***=A=***
"Programm MacIvory EinsNullNullvier", befahl ich der künstlichen Intilligenz des Schiffes. "Spracherkennung erfolgt. Ensign Lara MacIvory sie können eintreten."
Die schweren Türen des Holodecks öffneten sich, ich trat ein und fand mich in der Mitte eines Dorfes wieder. Es war so wie ich es in meinen Erinnerungen hatte. Die Sonne strahle vom Himmel herab. Links und rechts von meiner Position entfernt arbeiteten kahlköpfige Männer in langen orangenen Roben. Der eine kümmerte sich liebevoll um einige Gemüsepflanzen in einem Garten. Ein anderer machte sich soeben abmarsch bereit um eine Herde von Scharfen auf eine Weide zu führen. Die kleinen Hütten waren einfach gebaut, zeigte das sich hier niemand um Werte wie Reichtum und Macht kümmerte. Ich genoß diesen Anblick einen Moment lang und machte mich dann auf den Weg vorwärts. Mein Ziel war etwa 50 Meter von mir entfernt, ein weit größeres Gebäude, welches den Mittelpunkt des Dorfes präsentierte. Ein Tempel des Gebetes! Die Männer lächelten mir zu, ich nickte leicht und formte ebenfalls ein Lächeln auf meinen Lippen. Jedes mal wenn ich hier gewesen war, fühlte ich mich frei und glücklich.
Der Tempel hatte eine offene Front und jederman konnte ein und ausgehen wie es ihm beliebte. Was ich auch letzten Endes tat und steuerte dabei einen älternen Mann am Ende des Innenraum an. Er saß gehockt in einem Kreis von Kerzen, seine Augen hatte er geschlossen, sein Gesicht verzog sich in keinster Weise. Und dennoch spürte er meine Ankunft. "Ah Lara! Schön dich wieder hier bei uns begrüßen zu dürfen." Ich lächelte freundlich, begann damit meinen Körper ebenfalls in einer bequemen Position zu bringen, allerdings blieb ich respekthalber ausserhalb des Kerzenkreises. Der alte Mönch öffnete seine Augen. "Wie ich sehe ist dir heute etwas überraschendes passiert und du stehst vor einer gewaltigen Aufgabe." Seine grauen Augen waren schon immer in der Lage gewesen in meine Seele zublicken und so brauchte ich nicht mit Worten zu erklären warum ich eigendlich hier gewesen war. "Ich bin Stellvertreter des Sicherheitschef", sagte ich kurz. Meister Majo brummte zufrieden und lächelte dabei. "Und dennoch zeigst du deiner Umwelt nicht die wirkliche Lara." Eine Strähne meines Haares rutschte mir ins Gesicht, welche ich sofort mit meiner Hand wieder an ihren Platz schob. "Das kann ich nur hier, Meister", antwortete ich dem Mönch. "Du kannst auch an jenem Ort, Du sein, an welchen du als Bestandteil des Universums fugierst.", kam es vom Alten zurück.
Er saß nachwie vor in der selben Stellung wie bei meiner Ankunft, nur in seinem Gesicht und an seinen Worten erkannte man das Leben und Weisheit an ihm. "Deine Aufgabe könnte nicht nur dein Leben gefährden, sondern auch andere Wesen, nicht wahr?" Ich nickte. "Es ist geheimsache sogar.", fügte ich seinen Worten hinzu und eine seiner grauen Augenbrauen wanderten hinauf. "Geheimnisse sind dazu da von jemandem entdeckt zu werden. Wenn es ein Geheimis gibt, dann wird es auch Wesen geben, welche dannach suchen und es auch finden werden." Ich würde es niemals wagen Meister Majo zu unterbrechen sondern lauschte aufmerksam seinen Worten. "Obwohl du keinen Kontakt zu deiner Umwelt zulassen möchtest, bist du nun hier um dir Rat einzuholen, wie du im Stande bist keine Opfer der anderen bringen zu müssen!" Erneut schaute er mit seinem weisen Blick hinter meinen Gedanken und ich konnte abermals nur noch mit meinem Kopf nickten. "Schließe deine Augen Lara, blicke hinter die Problematik dieser Aufgabe."
Meine Augen schlossen sich......ich atmete tief und langsam, versuchte die Besprechung als Bilder in mein Gedächtnis zu rufen, um so zu erkennen was ich machen konnte.
Ich sah unser Ziel.
Ich sah unsere Hinternisse.
Ich sah unser mögliches Hilfmittel des Feindes.
Ich sah die Gruppenzusammenstellung.
Ich sah unser Schiff.
Und dann......
machte es... laut....KLICK.
"Du wirst das Allgegenwärtige im Universums dir zu nutzte machen um das Problem ins Gute zu wandeln, Lara." Der Meister lächelte zufrieden, hatte er wiedereinmal dafür gesorgt, mich auf den richtigen Wege zuführen....Tief verbeugend verabschiedete ich mich von Majo und verließ augenblicklich das Holodeck.
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***=A=*** Tag 34 – USS Stardust, taktisches Zentrum/--- Zeit: 22.11 ***=A=***
Tain blinzelte mich an, als hätte ich ihm gerade etwas zu verstehen gegeben, was man nicht nachvollziehen konnte. "Was wollen sie machen, Ensign?", wiederholte er sich erneut. Ich verzog meine Mine, war genervt das ich ihm schon zum Dritten Male meinen Plan erklären musste. Dabei verstand ich überhaupt nicht was daran nicht zu verstehen war.
"Nochmals. Wir modifizieren ein Shuttleschiff so, dass die Sensoren die Strahlen, Massen und Trägheitswerte eines Asteoriden simulieren. Dazu benötigen wir in unserer Gruppe einen genialen Techniker, welcher die Sensoren vor Ort aktiviert und überwacht, sowie einen noch besseren Piloten, der in der Lage ist, mit einem Schuttleschiff eine Flugbahn eines Brockens nach zu fliegen. Sind wir an unserem Ziel nahe genug dran, können wir in Raumanzügen den Kreuzer betreten ohne gleich Alarm auszulösen. Um die geringe Crew von zirka 10 Mann schnellst möglichst in den Griff zu bekommen, würde ich vorschlagen an unserem Einstiegspunkt einen Brand zu legen. Es wird hoffendlich so sein, dass mindestens einer oder zwei auf der Brücke verbleiben, der Rest wird sich in unsere Richtung bewegen und von uns ausgeschaltet."
Ich holte kurz Luft. "Das klingt ja abendteuerlich!" Ich zuckte mit der Schulter. "Besser als eine Sektion zu verlieren, damit der Rest durch kommt!" Meine Tonart hatte sich von genervt zu sakastisch verändert, denn ich war sicher gewesen, dass mein Plan weit aus besser Chancen auf einen Erfolg gehabt hätte als jedlicher andere.
Gespannt wartete ich auf eine Antwort.